Seebad Kep

Bis in die frühen 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts ist Kep das wichtigste Seebad des Landes gewesen. Von den Franzosen gebaut, war wegen der mondänen Villen lange Zeit die "Côte d'Azur" Kambodschas. Die Roten Khmer, die alle Freizeiteinrichtungen als Zeichen westlicher Dekadenz verboten haben, zerstörten die Kolonialbauten. Heute stehen nur noch die Ruinen dieser einst prachtvollen Häuser. Langsam erholt sich von der Zerstörung. Es werden neue Gästehäuser und Hotels gebaut. Vielleicht wird Kep irgendwann einmal eine Alternative zu Sihanoukville, dem einzigen großen Strandort Kambodschas, werden. Aber soweit ist es noch lange nicht. Es gibt noch nicht allzu viele Unterkünfte, Strom gibt es nur von 18 Uhr abends bis 6 Uhr morgens und er Strand ist auch eher bescheiden. Dafür bietet Kep viel Ruhe, freundliche Menschen und morgens einen sehenswerten Fischmarkt, auf dem die frisch gefangenen Tiere gleich verkauft oder ganz frisch auf den Grill kommen. Ausflüge kann man mit dem Boot auf Rabbit Island mit richtig schönen Stränden machen. Oder aber man erkundet mit dem Moped oder Fahrrad die ländliche Umgebung mit etlichen Höhlen und Pfefferplantagen.

Von Kampot sind es etwa 20 Kilometer, für die man am besten ein Mopedtaxi nimmt. Die Busse von Phnom Penh nach Kampot fahren über Kep.