Angkor Thom und der Bayon

"Ich habe den Anblick beschrieben, den heute die Ruinen die Ruinen dieses außergewöhnlichen Tempels bieten; aber welcher Pinsel eines Künstlers könnte das äußere Erscheinungsbild des Baion der alten Zeiten, des heilen und lebenden Baion wiedergeben?"

Louis Delaporte, Voyage du Cambodge

 

Es ist 5 Uhr 30 morgens, als das Tuk-Tuk die schnurgerade Stasse in Richtung Angkor Thom entlangfährt. Angkor Thom war die Hauptstadt des Angkor-Reiches. In der Morgendämmerung tauchen auf einmal steinerne Gesichter auf, am rechten Strassenrand Dämonenfratzen, auf der linken Seite freundliche Gesichter mit mildem Lächeln.

Bayon in Wikipedia

       
Am Ende dieser Allee ein gewaltiges Tor, ein Kunstwerk der Bildhauerkunst. Über der Durchfahrt lächelt milde ein steinernes Gesicht. Wir sind am südlichen Stadttor von Angkor Thom.

 

 

 

Wenn man auf den Bayon-Tempel zufährt, erscheint er zunächst wie ein gewaltiger Steinhaufen. Erst auf den zweiten Blick erkennt man die die Türme mit den milde lächelnden Gesichtern des damaligen Königs Lokeshvara. Ursprünglich sollen es 54 Türme gewesen sein, nach der Restaurierung sind 37 erhalten. In jeden der Türme sind 4 Gesichter erhalten. Man kann sich ihnen nicht entziehen, wenn man sich im Tempel aufhält. Das zarte Licht am frühen Morgen gibt dem Tempel eine einzigartige Atmosphäre.

 

     

 

Vorbei an der Elefantenterrasse und der Terrasse des Leprakönigs fahren wir weiter und verlassen Angkor Thom durch das Osttor.

 

     
     

Weitere Bilder von den Tempelanlagen:

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